Konfirmanden

Am 11. März 2018 haben die Eberstädter Konfirmanden in einem Katechismusgottesdienst zum Thema: “Glaube” ihr im Konfirmandenunterricht formuliertes Glaubensbekennntis vorgestellt.

Ich glaube an den Dreieinigen Gott – Vater (und Mutter), Sohn, Heiliger Geist.

Ich glaube an Gott, den Schöpfer von Himmel, Erde, Pflanzen und Lebewesen.

Gott liebt jeden Menschen so, wie er ist und Gott denkt an uns.

Ich glaube, es ist wichtig, dass Gott uns Menschen Grenzen setzt. Es ist längst nicht alles gut, wozu wir Menschen fähig sind.

Durch Gottes Gebote können wir Menschen besser miteinander leben.

Ich glaube, dass Gott mein Gebet erhört. Gott ist immer für mich da und hilft mir in schwierigen Situationen. Gott sorgt für mich, wenn ich krank bin.

Gott hilft auch denen, die etwas Böses getan haben, auf den richtigen Weg. Gott begleitet mich durch das Leben bis zum Ende.

Ich glaube an Jesus Christus. In ihm wird Gott greifbar und be-greifbar.

Gott hat ihn uns als seinen Sohn auf die Erde geschickt, um die Welt vor Bösem zu bewahren. Jesus hat Kranke geheilt. Jesus hat Liebe und Menschlichkeit, Vergebung und Barmherzigkeit gepredigt. Durch Jesus wissen wir, dass wir ewiges Leben haben.

Ich glaube an den Heiligen Geist, der uns überall hin begleitet.
Zur Zeit gibt es nicht überall Frieden, aber durch den Heiligen Geist will Gott mir und den anderen Menschen eine bessere Zukunft schenken, in der Frieden herrscht. Durch den Heiligen Geist sorgt Gott dafür, dass mein Glaube nicht verloren geht.

Dazu wurde Folgendes erklärt:

„Ich glaube“ – kann ich nur für mich selbst sagen. Es kann mir niemand vorschreiben, was ich glauben soll. Wenn ich sage: „ich glaube an Gott“, dann sage ich damit, dass ich eine persönliche Beziehung zu meinem Gott habe.

Wenn ich sage: Ich glaube an den dreieinigen Gott – Vater (und Mutter), Sohn und Heiliger Geist, dann sind mir diese drei Formen, in denen mein Gott erscheint, mir wichtig.

Als Vater (und Mutter) ist Gott dasjenige, das alles geschaffen hat. Gott schenkt uns diesen Raum zum Leben – für Menschen und Tiere. Diesen Lebensraum darf ich für mein Leben nutzen.

Beispiele: Schule, Arbeit, Freizeit, Schlaf, Familie, Freundschaft, Wohnraum, Kreativität, Freiheit, Gemeinschaft, Sport, Bewegung, Urlaub

Gott ist Vater (und Mutter) für mich, weil ich ihm (ihnen) alles sagen kann, was mich beschäftigt oder belastet, aber auch freut oder was ich mir für das Leben wünsche.

Es tut gut, zu wissen, da macht sich einer (jemand) Sorgen um mich, wenn es mir schlecht geht und will, dass ich gute Wege im Leben finde. Mein Gott ist für mich da, solange ich lebe, auch wenn ich mich nicht immer so gut verhalte, wie es Gott gerne von mir hätte. Das in meinem Herzen zu wissen, tut gut.

Jesus Christus ist Gott in körperlicher Gestalt. Er hat als Mensch gelebt und hat für seinen Lebensunterhalt (als Zimmermann) gearbeitet. Er weiß, wie es ist, geliebt, aber auch im Stich gelassen zu werden. Er weiß, wie es ist, Feste zu feiern und wie es ist, ganz unten zu sein, am Leben zu verzweifeln.

Jesus ist gestorben, wie ein Verbrecher – am Kreuz.

Solange er konnte, selbst dann, wenn es damals verboten war, hat er Menschen geholfen. Er hat sie geheilt – ihren Körper und ihre Seele.

Immer wieder hat Jesus den Menschen, denen er begegnete, die Angst genommen. Hat ihnen Zukunft geschenkt.

Im Namen Gottes vergibt er Menschen Schuld. Das macht er, indem er wie ein Anwalt für alle ist. Er verurteilt nicht, er sagt uns Menschen aber, was für Gott nicht ok ist. Er gibt jedem Menschen eine zweite Chance. Dadurch können wir unser Leben ändern. Jesus sagt klar und deutlich: lasst das Böse und tut das Gute.

Bibeltext: Joh 8, 1-11

Er war wohl zu menschlich für diese Welt – zu offen, zu frei, zu gnädig, zu barmherzig. Die religiösen Herrscher damals fürchteten um ihre Macht. Deshalb haben sie ihn umbringen lassen. Sie wollten ihn einfach weg haben – mundtot machen.

Bibeltext: Joh 5, 1-18

Aber Gott hat das nicht zugelassen. Er hat Jesus auferweckt. Er lebt weiter – für uns Menschen und in uns. Dadurch bekommen wir Kraft zu lieben und zu leben.

Bibeltext: Lukas 24, 1-7

Der Heilige Geist ist in, um und mit uns Menschen. Durch ihn ist Gott mit dabei auf unserem Weg durch das Leben.

Durch den Heiligen Geist hilft Gott uns an ihn zu glauben und zu hören, was Jesus Christus uns sagt.

Durch den Heiligen Geist will Gott, dass wir miteinander unser Leben verändern – dass wir es schaffen, das Gute zu tun und das Böse zu lassen.

Durch den Heiligen Geist können wir begreifen, was Jesus Christus uns von Gott sagt: Frieden sollen wir halten, gut und fair miteinander umgehen. Andere Menschen sollen wir nicht klein machen oder verletzen. Wir sollen achtsam und barmherzig miteinander umgehen. Dadurch haben alle Menschen eine gute Zukunft in Gottes Welt.

 

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